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04.03.2014

Maserati: Genfer Automobilsalon – Concept-Car Maserati Alfieri gibt Ausblick auf die Sportwagen-Zukunft


Maserati enthüllt auf dem Genfer Autosalon 2014 vom 06.-16.03. den Maserati Alfieri, ein 2+2-sitziges Concept-Car, mit dem das hundertjährige Jubiläum der Marke gefeiert wird. Der Alfieri ist ein aufregender, realistisch anmutender und zu 100 Prozent funktionsfähiger Prototyp, der einen interessanten Einblick in die Formensprache zukünftiger Maserati Automobile gewährt. Der Alfieri öffnet damit den Weg in die Zukunft von Maserati.

Das markante Concept-Car trägt den Namen Alfieri des prominentesten der Maserati Brüder und des begnadeten Ingenieurs, der vor einem Jahrhundert die „Officine Alfieri Maserati” in Bologna gründete. Der Alfieri wurde vom Maserati Centro Stile in Turin von einer kleinen Gruppe junger Designer unter der Leitung von Marco Tencone entworfen. Die ursprüngliche Idee für das Projekt stammt von Lorenzo Ramaciotti.

Zu seinem 100. Geburtstag steht das Unternehmen Maserati wirtschaftlich exzellent da. Mit der Präsentation der Modelle Quattroporte und Ghibli 2013 mischt der italienische Hersteller kräftig im Premium-Segment mit. In nur einem Jahr – von 2012 bis 2013 – stieg der Umsatz um 150 Prozent und von 6.200 auf 15.400 verkaufte Autos.

Heute ist Maserati ein globaler Automobilhersteller mit einer kompletten Modellpalette aus 2 viertürigen Limousinen, zwei GT-Sportwagen, vier Motoren (V8- und V6-Twin-Turbo, ein V8-Sauger und ein V6-Turbo-Diesel) und zwei verschiedenen Antriebsarchitekturen (Allrad- und Hinterradantrieb). Demnächst wird sogar ein sportliches Luxus-SUV vorgestellt.

Maserati Alfieri Concept

Die Vorstellung des Alfieri knüpft beim Design an die ruhmreichen Zeiten der Marke an. Vermittelten der neue Quattroporte und Ghibli noch den Eindruck, Maserati setze zunehmend auf sportliche, viertürige Oberklasse-Limousinen, so verweist das neue Concept-Car unverkennbar auf die langjährige Rennsport-Erfahrung und einzigartige Tradition exklusiver GT-Fahrzeuge.

Zweifellos hat der Alfieri das Zeug dazu, sich in die Reihe der großartigen Sportwagen von Maserati einzureihen. Mit seinem schnittigen, typisch italienischen Stil erinnert der 2+2 an den 3500 GT von 1957, den 5000 GT von 1959 und den Indy von 1969. Der Alfieri ist sportlicher als der GranTurismo und seine Proportionen könnten einen zukünftigen GranSport inspirieren und den Designkurs der Marke für die nahe Zukunft vorwegnehmen. „Maserati ändert sich nicht. Maserati bleibt stets Maserati“, bekräftigt Ramaciotti.

Wie bei allen Concept-Cars ist auch hier der Wunsch groß, den Alfieri in Serie zu bauen. Es kann sein, dass der Alfieri in seinem jetzigen Entwicklungsstadium nicht dem Maserati Sportwagen von morgen entspricht, jedoch wurde er im Hinblick auf eine mögliche Produktion in Serie erdacht, entworfen und konstruiert. 

Dazu erläutert Lorenzo Ramaciotti: „Der Alfieri markiert einen Übergang zwischen unserer glorreichen hundertjährigen Historie und der Zukunft, die vor uns liegt. Ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten, dass wir dieses Auto schon in den nächsten zwei Jahren zur Serienreife bringen, aber ich möchte es auch nicht ausschließen.“

Die Grundidee für den Alfieri wurde im Sommer 2013 geboren, als mehrere Designer gebeten wurden, ohne Vorlage ein Concept-Car für Maseratis hundertsten Geburtstag zu entwerfen. Die Skizzen, aus denen schließlich der Alfieri hervorging, kristallisierten sich allmählich unter verschiedenen anderen Vorschlägen heraus.

Dabei erwies sich eines der faszinierendsten Autos aller Zeiten, der 1954 von Pininfarina gezeichnete Maserati A6 GCS, als wertvolle Inspirationsquelle für die Designer. Mehr noch als ein seltener Rennwagen für Gentleman-Driver war der A6 GCS ein Meisterwerk des Designs. Es war auch das letzte Auto, das Pininfarina für Maserati entwarf, bevor er im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts mit dem Quattroporte und GranTurismo ein großartiges Comeback bei der Marke mit dem Dreizack feierte. Der Maserati A6 GCS war eine Ikone der Automobiltechnologie und hatte atemberaubende Proportionen und Designmerkmale: eine winzige, quasi direkt über den Hinterrädern kauernde Fahrgastzelle, eine schier endlose Motorhaube und langgestreckte, fast bis zu den Hinterrädern reichende Kotflügel.

Der Alfieri ist natürlich viel mehr als eine futuristische Neuinterpretation des A6 GCS. Die abwechslungsreiche Designhistorie von Maserati ermutigt Designer, nach vorne zu schauen statt in Ehrfurcht zu erstarren: „Wir wollten mit dem Alfieri neue designtechnische Wege ausloten“, erläutert Ramaciotti. „Das Auto ist sehr aggressiv, aber auch schnörkellos und drückt Kraft aus.”

Das Kürzel A6 GCS stand für „Alfieri 6-Zylinder, Ghisa, Corsa, Sport“: Bezeichnungen, die gut zu seiner langen Motorhaube und der weit zurückgesetzten 2+2-Fahrgastzelle passen.

Die umgekehrt ausgestellten A-Säulen des A6 GCS waren keine Option für den neuen Alfieri, doch versuchte man, ihre optische Wirkung annähernd durch eine Kante zu erzeugen, die von der Motorhaube beginnend in die obere Türkante übergeht und so die Windschutzscheibe größer erscheinen lässt.

Die lange, weit heruntergezogene Frontpartie ist eine stilistische Weiterentwicklung zeitgenössischer Maserati Modelle. Der Kühlergrill ist in zwei senkrechte, konkave Abschnitte unterteilt, die zu schweben scheinen. Die schmalen Tagfahrleuchten sind durch eine klar akzentuierte Linie verbunden, die in der Mitte durch das legendäre „V“-Motiv unterbrochen ist. Die grimmigen Scheinwerfer integrieren Bi-Xenon- und LED-Licht und tragen eine charakteristische Augenbraue, die sich auch auf den Doppel-Abgasendrohren wiederfindet.

Die dreidimensionalen Rückleuchten bestehen aus zwei roten äußeren Leuchteinheiten und einem inneren weißen Element. Ihre Form stellt eine harmonische Fortsetzung der hinteren Kotflügel des Autos dar und sorgt zusammen mit den darunter angeordneten Luftkanälen für eine spannungsgeladene Heckansicht im Racing-Stil. 

Die Designer gaben dem Alfieri eine aerodynamische, schnörkellose Form, in der die einzigen dekorativen Elemente – die neu gestalteten Dreifach-Entlüftungsschlitze an den Kotflügeln – harmonisch integriert sind. Die Silhouette des Autos ist so verführerisch, dass man es am liebsten streicheln möchte.

Die Räder wurden speziell für den Alfieri entworfen. Sie werden aus einem Aluminiumblock geschmiedet und haben einen Durchmesser von 21 Zoll hinten und 20 Zoll vorn. Die dekorativen Speichen sind integraler Bestandteil der Felgen und verweisen auf die klassischen Speichenräder der 1950er-Jahre. 

Die Form ist das dominierende Element, Farbe und Details spielen jedoch eine wichtige Nebenrolle. Für das Concept-Car zum 100. Maserati Jubiläum wurde ein spezieller Lack mit Liquid-Metal-Effekt mit der Bezeichnung „Steel Flair“ gewählt. Er verleiht der eleganten Form des Alfieri einen raffinierten, technologischen und hochaktuellen Look, wie ein über einen nackten Körper drapierter metallischer Schleier.

Die dekorativen Speichen der geschmiedeten Räder, die Bremssättel, der Kühlergrill, die klassischen Dreifach-Entlüftungsschlitze, der Heckdiffusor sowie die kecke Augenbraue der Abgasendrohre sind alle in Maserati Blau lackiert. Die Unterschrift von Alfieri stammt aus einem alten Maserati Dokument und ist in die Nummernschild-Aussparung auf der Rückseite des Fahrzeugs blau eingraviert. Die Frontschürze und -stoßstange sowie der Heckdiffusor bestehen aus Kohlefaser mit Aluminium-Inserts. 

In der 2+2-sitzigen Fahrgastzelle schuf das Design-Team ein auf das wesentliche reduziertes, extrem schlichtes Ambiente. Die „schwebende“ Armaturentafel ist konzeptionell von der des Maserati 5000 GT abgeleitet. Das aufgeräumte Cockpit im Zweifarbdesign ist um einen zentralen TFT-Bildschirm herum angeordnet.

Die Instrumententafel hat ein klassisches Layout mit zwei großen und zwei kleineren dazwischen angeordneten Instrumenten. Die Instrumente sind am Rand mit einem kleinen „Officine Maserati” Label verziert.

Statt mit analogen Instrumenten ist die Instrumententafel mit TFT-Displays bestückt, auf denen Geschwindigkeit und Motordrehzahl ähnlich wie bei modernen Kamera-Menüs angezeigt werden. Statt rotierender Nadeln drehen sich die Ziffern selbst um die Anzeigeinstrumente. Geschwindigkeit und Drehzahl werden durch einen Vergrößerungsglas-Effekt hervorgehoben.

Eine besondere Racing-Reminiszenz des Alfieri ist der Boden: Er ist mit einem Material ausgekleidet, das oxidierten Stahl imitiert – eine Hommage an die Rennwagen der 1950er-Jahre.

Luna White und Dark Basalt Blue sind die dominierenden Farben im Alfieri Cockpit. Sitze, Armaturenbrett und Mittelkonsole sind mit naturbelassenem, besonders griffigem Anilinleder verkleidet. Kupferapplikationen heben die wichtigsten Details dezent hervor und bringen Retro-Elemente in ein ansonsten futuristisches Ambiente ein.

Das Interieur hat ein klassisches 2+2-Layout mit einem Open-Space-Kofferraum. Die Rückenlehnen der Fondsitze haben eine einzigartige, lang gestreckte Form. Schon von außen lassen die Sitze keine Zweifel an der sportlichen Ausrichtung des Alfieri aufkommen. Die Fondsitze lassen sich um 90 Grad nach vorne klappen und dienen zugleich als Gepäckschott.

Die Sitzprofileinsätze, der Schalthebel und die ovale Uhr auf der Mittelkonsole sind aus einem Aluminiumblock gefräst, handpoliert und in einem Kupferton eloxiert. Alle anderen Aluminiumkomponenten, einschließlich der Pedale, Schaltpaddel und Lenkradspeichen werden ebenfalls in Handarbeit realisiert und sind in der Farbe Palladium eloxiert.

Die Vordersitze sind den Renn-Schalensitzen der Rennwagen der 1950er-Jahre nachempfunden, haben einen futuristischen Look und eine moderne Konzeption mit halb-integrierten Kopfstützen und einem brückenartigen Profil als strukturelles Element.

Das Dreispeichen-Lenkrad und der stark vertiefte Lenkradtopf bilden eine dreidimensionale Skulptur, die aus der Werkstatt eines italienischen Kunsthandwerkers zu stammen scheint. Es wird, wie das gesamte Interieur des Alfieri, komplett in Handarbeit gefertigt.

Die ovale Uhr mit rot-blauem Zifferblatt hat zwei Hilfszifferblätter und ist offensichtlich von einem klassischen Chronographen inspiriert.

Der Alfieri basiert auf dem GranTurismo MC Stradale-Chassis und hat einen 24 Zentimeter kürzeren Radstand, der ihm die Proportionen eines echten Supersportwagens verleiht.

Er ist 4.590 Millimeter lang, 1930 Millimeter breit, 1.280 Millimeter hoch und hat einen Radstand von 2.700 Millimetern – Maße, die den Alfieri deutlich vom GranTurismo abheben, denn er ist 29,1 Zentimeter kürzer, 7,3 Zentimeter niedriger und etwas breiter als der Maserati Viersitzer.

Unter der schnittigen Karosserie verbirgt sich die Transaxle-Plattform des Maserati GranTurismo. Der in Maranello produzierte 4,7-Liter-V8-Saugmotor leistet 460 PS bei 7.000 U/min und 520 Newtonmeter bei 4.750 U/min und treibt den Alfieri zu interessanten Fahrleistungen. Dank des speziellen Auspufflayouts erzeugt dieser Vollblut-V8-Motor auch einen atemberaubenden Sound, von dem das Publikum bei der Weltpremiere in Genf stark beeindruckt war.

Das elektronisch gesteuerte 6-Gang-Getriebe mit MC Shift-Technologie bildet eine Einheit mit dem hinteren Sperrdifferential und ist mit dem Motor über ein starres Schubrohr verbunden. Das Transaxle-Layout des Alfieri sorgt für eine Gewichtsverteilung vorne/hinten von 47:53.

Die Carbon-Keramik-Bremsscheiben des Alfieri stammen vom GranTurismo MC Stradale und sind mit blau eloxierten Brembo-Bremszangen kombiniert.

Maserati Trofeo MC World Series 2014


Die Maserati Trofeo MC World Series wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen und findet dieses Jahr zum fünften Mal statt. Der Rennkalender sieht sechs Veranstaltungen in sechs Ländern auf drei Kontinenten vor. Nach den für den 12. April in Vallelunga (Italien) angesetzten Testfahrten ist der Saisonstart für das Wochenende 2./3. Mai in Spa-Francorchamps (Belgien) im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft geplant. Die zweite Runde ist für den 31. Mai/1. Juni am Hungaroring (Ungarn) anlässlich des dritten Laufs der DTM vorgesehen. Das folgende Rennen findet am 19./20. Juli in Silverstone (England) im Rahmen der International GT Open statt. Es schließt den ersten Teil der Saison mit der Verleihung des Trofeo Europa an den Sieger der vorläufigen Gesamtwertung nach den Rennen auf dem „alten Kontinent“ ab.

Am 23./24. August kehrt der Maserati Markencup in die USA auf den Virginia International Raceway in der Nähe von Danville im Bundesstaat Virginia zurück. Das Rennen dort wird anlässlich der Tudor USCC Meisterschaft ausgetragen. Nach der Amerika-Etappe werden die Maserati für den Lauf am 11./12. Oktober im Rahmen der WTCC nach Shanghai (China) geflogen. Das große Finale findet wie schon 2013 auf der Strecke von Yas Marina in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Rahmen des 12-Stunden-Rennens von Abu Dhabi statt, das für den 11./12. Dezember geplant ist. Bei dieser Abschlussveranstaltung werden die noch ausstehenden Preise verliehen: Trofeo Assoluto (für alle Fahrer), Trofeo Europa (für alle Fahrer), Pirelli Single Driver Cup (für Einzelfahrer, die mit Fahrzeugen fahren, die im Besitz von Maserati sind), Pirelli Twin Drivers Cup (für Fahrerteams mit 2 Fahrern, die mit Fahrzeugen fahren, die im Besitz von Maserati sind), Trofeo Over 50, Trofeo Under 30, Pirelli Pole Position Award.

Auch für die Saison 2014 ist wieder rege Teilnehmer-Nachfrage zu verzeichnen – eine Bestätigung für die tolle Organisation, die ein All-Inclusive-Paket mit einem hohen Fahranteil für Einzelpiloten und Teams bietet, exklusive Hospitality bei allen Veranstaltungen und die Faszination einer der Marke, die in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag feiert. Wie erfolgreich dieser Markencup ist, belegen die folgenden Daten von 2013: 18 Rennen mit durchschnittlich 26 Maserati GranTurismo pro Rennen am Start, 70 Fahrer aus 22 verschiedenen Nationen, die insgesamt 688.828 Kilometer in 29.640 Minuten zurücklegten.

Sieger im Vorjahr war der Belgier Renaud Kuppens, der sich den Titel nach seinem Triumph 2012 erneut holte.

Die Einschreibegebühren betragen 70.000 Euro (plus Steuern) für die Teilnahme an den offiziellen Tests und den drei europäischen Rennen, während die Gebühren für die World Series 125.000 Euro (plus Steuern) betragen (nur bis zum 15. März, danach wird die Summe auf 130.000 Euro angehoben).

An der Trofeo Maserati können auch Privatfahrer mit ihren eigenen Autos teilnehmen, solange sie die Homologation von Maserati erfüllen. Die Fahrzeuge aller Teams müssen das gleiche Setup haben, das nicht geändert werden darf.

Die Maserati GranTurismo MC Trofeo weist einige Änderungen auf, die in den letzten Monaten eingeführt wurden. Sie betreffen in erster Linie die Aerodynamik: ein neuer, komplett neu gestalteter Heckdiffusor und Frontsplitter; ein völlig flacher Unterbodens für mehr Frontabtrieb, der durch den großen Heckflügel ausgeglichen wird. Weiterhin wurde ein Heckstabilisator eingeführt, um die Fahrbarkeit und die Präzision am Kurveneingang zu verbessern. Der Motor blieb unverändert (V8 mit 4.691 Kubikzentimetern und 359 kW (488 PS)). Das Fahrzeuggewicht bleibt mit 1.380 Kilogramm ebenfalls unverändert. Alle Fahrzeuge werden von einer Gruppe von Ingenieuren präpariert, die ein homogenes Leistungsniveau gewährleisten und haben das gleiche Setup.

Eine weitere Neuheit ist die Verlängerung des Langstreckenrennens auf 60 Minuten (bis letztes Jahr 50 Minuten). Die Qualifikation besteht aus zwei Turns über jeweils 15 Minuten, während das freie Training in zwei Sessions über jeweils 45 Minuten durchgeführt wird. Bestätigt wurden die beiden Läufe über jeweils 30 Minuten, gefolgt vom anschließenden längeren Hauptrennen mit Pflichtboxenstopp über insgesamt 240 Minuten am Steuer pro Wochenende.

Maserati Hundertjahresfeier


Maserati feiert 2014 sein hundertjähriges Bestehen. Ein Jahrhundert ist vergangen, seitdem Alfieri, Ettore und Ernesto Maserati ihre erste Werkstatt am 1. Dezember 1914 in Bologna eröffneten.

Maserati feiert sein 100-jähriges Jubiläum im großen Stil auf der ganzen Welt. Die Festlichkeiten begannen am 2. Dezember 2013 und werden bis zum Dezember 2014 dauern. Das Epizentrum dieser weltweiten Feierlichkeiten wird in Modena sein, der Stadt, in die Maserati 1939 umzog und wo sich der Hauptsitz des Unternehmens noch heute befindet. Von Juni bis Dezember wird das Museum „Casa Enzo Ferrari” eine Sonderausstellung aus Anlass des Maserati Jubiläums veranstalten. Im September wird die offizielle internationale Maserati Sternfahrt mindestens 300 historischen Maserati aus der ganzen Welt nach Modena bringen.

Geschäftsergebnisse 2013


Dank des Erfolgs der neuen, im Laufe des Jahres 2013 lancierten Modelle Quattroporte und Ghibli erzielte Maserati 2013 mit 15.400 verkauften Fahrzeugen eine Absatzsteigerung von 148 Prozent. Der im März vorgestellte Quattroporte verkaufte sich dabei 7.800 Mal. Von dem Ghibli wurden zwischen dem Modell-Launch im Oktober und Jahresende 2.900 Einheiten ausgeliefert. Zum 31. Dezember belief sich der Auftragsbestand für die beiden neuen Modelle auf 13.000 Bestellungen. Die kombinierten Auslieferungen des GranTurismo und GranCabrio entsprachen im Jahr 2013 mit 4.700 Einheiten dem Geschäftsergebnis von 2012.

Maserati konnte 2013 in allen Regionen der Welt deutliche Zuwächse verbuchen. Die USA blieb der wichtigste Markt der Marke und verzeichnete mit 6.900 Einheiten einen Zuwachs von 138 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In China, dem zweitgrößten Markt der Marke, konnte der Absatz mit 3.800 Einheiten gar auf den Rekordwert von 334 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Selbst in Europa erzielte das Unternehmen trotz widriger Rahmenbedingungen ein kräftiges Wachstum: Hier stiegen die Verkaufszahlen, von den neuen Modellen beflügelt, um 133 Prozent auf insgesamt 2.500 Fahrzeuge. Beachtliche Zuwächse wurden überdies aus der Vertriebsregion Asien-Pazifik (exklusiv China) und dem Nahen Osten gemeldet, wo die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge um 52 Prozent auf 1.300 beziehungsweise um 81 Prozent auf 750 Einheiten anstieg.

Der Umsatz belief sich auf 1.659 Mio. Euro für das Jahr, eine Steigerung von 120 Prozent gegenüber 2012. Maserati schloss das Geschäftsjahr 2013 mit einem Handelsergebnis für das Gesamtjahr von 171 Mio. Euro entsprechend einer Umsatzrendite von 10,3 Prozent ab – ein Anstieg von 114 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (57 Mio. Euro in 2012).

Das EBIT belief sich auf 106 Mio. Euro, einschließlich einer Abschreibung in Höhe von 65 Mio. Euro für Entwicklungskosten einer neuen Baureihe, deren Entwicklung zu einer technisch ausgereifteren Plattform transferiert wurde, die dem Prestige der Marke Maserati besser gerecht wird. Der Aufwärtstrend in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr spiegelt die deutliche Umsatzsteigerung wieder.

Im vierten Quartal betrug der Umsatz von Maserati 776 Mio. Euro, was 47 Prozent der Einnahmen des gesamten Jahres und dank dem Erfolg des neuen Ghibli fast dem Vierfachen des Q4 2012 entspricht.

Das Handelsergebnis lag im Quartal mit 123 Mio. Euro deutliche 110 Mio. Euro über dem Q4 2012.

Das EBIT belief sich einschließlich der oben genannten Abschreibung auf 58 Mio. Euro.

 

Weitere Informationen zur Marke und zu den Modellen finden Sie auf www.maserati.de, www.maseratighibli.de, www.maseratiquattroporte.de oder http://www.media.maserati.com im Internet.

Pressekontakt:
Thomas Kern
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland und Österreich
Maserati Deutschland GmbH
E-Mail: thomas.kern@maserati.com

(Redaktion: MERTEL Italo Cars Nürnberg GmbH, 04.03.2014; Quelle: maserati.com, Maserati Deutschland GmbH)

 


 

 

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